CASE CLOSED … what really happened in the 2001 anthrax attacks?

* If Not Bruce Ivins, Then Who?

Posted by Lew Weinstein on April 26, 2015

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7 Responses to “* If Not Bruce Ivins, Then Who?”

  1. DXer said

    In consideration of how the Fall 2001 anthrax mailings are understood abroad, one data point would be the international press — which for those of us who don’t speak the language can be translated using online tools.

    USA: Neue Wende im Anthrax-Fall
    Andreas von Westphalen 23.04.2015

    Der FBI-Chefermittler Lambert erhebt Anklage und weist auf entlastende Beweise, schlampige Untersuchungen und Behinderungen in der “wichtigsten Untersuchung des FBI” hin
    Zur Erinnerung: Den Anthrax-Anschlägen fielen 5 Menschen zum Opfer und 17 Menschen erkrankten zum Teil schwer. Die landesweite Dekontaminierung kostete mehr als 1 Milliarde US-Dollar. Was folgte war “die wichtigste Untersuchung in der Geschichte des FBI”, die insgesamt neun Jahre dauern sollte.

    Anthrax-Brief an Senator Daschle. Bild: FBI

    Nachdem im Sommer 2002 das FBI den Mikrobiologen Stephen Hatfill als Hauptverdächtigen benannte und offen überwachte, ohne aber eine Anklage gegen ihn zu erheben, schwenkte ab 2004 der Verdacht auf den Mikrobiologen Bruce Ivins. Ivins wurde von dem FBI ebenfalls offen beschattet, seine Familie unter Druck gesetzt, sein Haus zweimal durchsucht. Er verfiel zunehmend dem Alkohol. Am 29. Juli 2008 beging Ivins Selbstmord. Wenige Tage später bezeichnete das FBI Ivins als Person, die alleine für die Anthrax-Anschläge verantwortlich war, und präsentierte Beweise. Der Staatsanwalt erklärte, dass man anhand der existierenden Beweise die Schuld von Bruce Ivins ohne jeden Zweifel belegen könnte.
    Der jahrelang öffentlich gebrandmarkte Stephen Hatfill erhielt rund 5,6 Millionen US-Dollar Schadensersatz (Das Anthrax kam vom Militär). Im Februar 2010 stellte das FBI und das US-Justizministerium die Untersuchung zu den Anthrax-Morden endgültig ein und bestätigte, dass Bruce Ivins der alleinige Täter gewesen sei (FBI schließt endgültig Anthrax-Fall).
    Anklage des Chefermittlers

    Niemand anderes als Richard Lambert, der von 2002 bis 2006 die FBI-Untersuchung der Anthrax-Morde leitete, erklärt nun, dass das FBI eine “gigantische Menge (für Ivins) entlastender Beweise” gefunden hatte, die aber bis heute geheim gehalten wurden. Es könne theoretisch möglich sein, dass Ivins tatsächlich der Täter gewesen ist, glaubt Lambert. Aber er ist überzeugt, dass es dem FBI niemals gelungen wäre, Ivins Schuld zweifelsfrei zu beweisen, wäre es tatsächlich zu einer Gerichtsverhandlung gekommen.

    Vor wenigen Tagen reichte Lambert eine Klage gegen einige Mitarbeiter des US-Justizministeriums und des FBI ein. Er wirft den Beschuldigten Amtsmissbrauch und grobe Fahrlässigkeit vor. Während Lambert die Untersuchung leitete, stieß er auf Unnachgiebigkeit seiner Vorgesetzten, Teilnahmslosigkeit und Fehler des FBI-Labors und politisch motivierte Kommunikations-Embargos seitens der FBI-Zentrale. Dies alles habe die Untersuchung in sehr hohem Masse behindert und erschwert.
    Bereits 2006 hatte Lambert intern einen Whistleblower-Bericht an den Stellvertretenden Direktor des FBI geleitet, in dem er das Missmanagement der Untersuchung anprangerte. Die dort aufgeführten Kritikpunkte finden sich auch in der Klageschrift. So kritisierte er in dem Whistleblower-Bericht die permanente Unterbesetzung. Zudem bestand das Untersuchungsteam hauptsächlich aus Agenten, die gerade die Ausbildung beendet hatten. Die Mitarbeiter blieben durchschnittlich nur 18 Monate. 12 von 20 Agenten hätten überhaupt keine Ermittlungserfahrung gehabt. Für die “wichtigste Untersuchung in der Geschichte des FBI” kaum optimale Voraussetzungen, um den Mörder in diesem hochkomplexen Fall zu finden.
    Ein weiterer Punkt des Whistleblower-Berichts und der Klageschrift ist die absichtliche Geheimhaltung des FBI-Labors vor dem Untersuchungsteam, dass menschliche DNA auf dem mit Anthrax gefüllten Briefumschlag an Senator Patrick Leahy gefunden worden war. Ebenso die Weigerung des Labors, zügige und angemessene wissenschaftliche Analysen und forensische Untersuchungen durchzuführen.
    2008 verbot das FBI Richard Lambert mit dem Fernsehsender CBS zu sprechen, die einen Dokumentarfilm über die Anthrax-Untersuchung planten. Ein Teil von Lamberts Whistleblower-Bericht wurde jedoch in dem ausgestrahlten Bericht angeführt, der das FBI in ein sehr kritisches Licht rückte.

    Lambert schied 2012 beim FBI aus dem Dienst aus. Sein Versuch im Energieministerium eine Stelle anzutreten, scheiterte an einer Intervention des FBI. Insgesamt gelang es Lambert nicht, einen neuen Beruf zu finden, obwohl er sich auf 70 Stellen beworben hat. Daher beinhaltet seine Klageschrift auch, dass dies das Resultat einer Vergeltungsmaßnahme des FBI wegen seiner kritischen Haltung sei.

    Seit Jahren gab es massive Zweifel an der Behauptung des FBI, Bruce Ivins sei für die Anthrax-Morde verantwortlich. Immer wieder hatten Mikrobiologen darauf hingewiesen, dass Ivins gar nicht die Möglichkeit gehabt hätte, das in den Mordfällen benutzte Anthrax selber herzustellen. Ebenso konnte das FBI nie nachweisen, wie Ivins den entsprechenden Briefkasten, in dem die Anthrax-Briefe eingeworfen wurden, auch nur theoretisch zur Tatzeit hätte erreichen können, um die Mordwaffe auf den Postweg zu bringen (Das Anthrax kam vom Militär).

    Bereits einen Tag, nachdem das FBI den toten Ivins als Einzeltäter präsentiert hatte, forderten die New York Times, die Washington Post und das Wall Street Journal eine unabhängige Untersuchung. Am selben Tag verlangten auch Senator Charles Grassley und der Abgeordnete Rush Holt eine Untersuchung der FBI-Untersuchung. Doch die US-Regierung lehnte dieses Ansinnen zuletzt im August 2010 ab.
    Geschicktes Ausnutzen politischer Möglichkeiten

    Die US-Regierung erwies ein erstaunliches Geschick, um die akute Panik, in der sich die USA nach den Anschlägen des 11. Septembers befand, für die eigene politische Agenda auszunutzen. Nur acht Tage nach den Anschlägen wurde dem Kongress die erste Fassung des US-Patriot-Act zur Abstimmung vorgelegt. Das 342 Seiten lange Gesetz, das die bürgerlichen Freiheiten massiv einschränken würde, sollte im Eiltempo durchgewunken werden. Tom Daschle, der demokratische Mehrheitsführer im Senat, war damit ebenso wenig einverstanden wie der demokratische Senator Patrick Leahy. Sie drohten, dass sie am 3. Oktober 2001 dem Gesetz die Zustimmung verweigern würden. Beide erhielten am 15. Oktober einen mit Anthrax gefüllten Brief (Poststempel: 7. Oktober). Bei der Annahme des US-Patriot-Act am 24. Oktober, auf dem Höhepunkt der landesweiten Anthrax-Angst, befürworteten die beiden Senatoren dann die neue Gesetzesvorlage.
    Es gab auch weitere Versuche, politisches Kapital aus den Anthrax-Morden zu schlagen. In den Wochen der Anschläge machte das Weiße Haus Druck auf das FBI, um Al-Qaida für die Anthrax-Fälle verantwortlich zu machen. Aber auch der Irak sollte als Schuldiger identifiziert werden. Während der damalige US-Präsidenten George W. Bush eine mögliche Verbindung zwischen Al-Qaida und Anthrax erwähnte, bemühten sich andere Falken aktiv, unter anderem der ehemaligen CIA-Direktor Jim Woolesy, Beweise für die Verantwortung Saddam Husseins zu finden.

    Das Bemühen hat einen gewissen Erfolg. Ende Oktober 2001 befürwortete eine breite Mehrheit der Bevölkerung eine Erweiterung des “Kriegs gegen den Terror” auf den Irak. Wenig später vermehrten sich aber die eindeutigen Beweise, dass das in den Mordanschlägen verwendete Anthrax aus dem militärischen Geheimlabor USAMRIID in Fort Detrick, Maryland, USA stammte. So geschickt und zum großen Teil erfolgreich das Ausnutzen der Anthrax-Morde war, so verblüffend war gleichzeitig die Behinderung und Verhinderung der Aufklärung der Morde.

    Neben den von Lambert genannten Punkten, gibt es weitere Verhaltensweisen des FBI, die Unglauben auslösen. Nur wenige Tage nach den Anthrax-Morden erlaubte das FBI die Zerstörung der Orginal-Zuchtlinie der Anthrax-Bakterien, die bei den Mordbriefen verwendet wurde. Die sogenannten Ames-Sporen befanden sich in der Universität von Iowa. Deren Zerstörung sollte jedoch, kaum überraschend, die Rückverfolgung der verwendeten Bakterien und damit die Entdeckung des Ursprungsortes deutlich erschweren.

    Manchmal zeigte das FBI ein geradezu erstaunliches Desinteresse. Ganze sieben Monate benötigte das FBI zur Überprüfung nur einiger hundert Briefkästen, um schließlich den Briefkasten zu finden, in den die tödliche Post ursprünglich geworfen worden war. Den Agenten, die Bruce Ivins rund um die Uhr überwachen sollten, entging wohl, dass er sich eine Überdosis eines Schmerzmittels besorgt hatte. Nach seinem Tod verzichtete das FBI auf eine Autopsie. Der damalige Vize-Präsident Dick Cheney war etwas aufmerksamer. Seine Angestellten wurden am Abend des 11. Septembers angewiesen, Cipro einzunehmen, ein Anthrax-Antidot.
    Eine unabhängige Untersuchung

    Ein nachgewiesener Fall von Terror, der aus den USA stammt. 5 Tote und große politische Auswirkungen, ein offenkundiges Desinteresse des FBI sowie aktive Behinderung der Untersuchung und eine Reihe von Merkwürdigkeiten. Lamberts Klage ist der letzte und größte Grund zu unterstreichen, dass die Anthrax-Morde nach wie vor nicht in einer Art und Weise geklärt worden sind, die den Ansprüchen eines Gerichtsverfahrens genügen.
    Die These, Ivins sei der Täter, ist mehr denn je nur eine unbewiesene Behauptung. Eine neue unabhängige Untersuchung, die den Ansprüchen eines Rechtsstaats Genüge tut, wäre zwingend erforderlich. Die Mordopfer und nicht zuletzt auch die Familie von Bruce Ivins verdienen eine vollständige Aufklärung, aber auch die Nation und die Weltöffentlichkeit.

  2. DXer said

    The FBI’s Forensics Disaster
    This latest failure of criminal science again highlights the need for massive reforms at law enforcement agencies.
    Roger Koppl | May 5, 2015
    http://reason.com/archives/2015/05/05/the-fbis-hair-raising-forensics-disaster#.fre5bh:O5La

    Worse still, this bad hair science is just the latest example of phony forensics. Another whole field of forensic science, compositional bullet lead analysis, was shown to be bogus in a 2004 National Academy of Sciences study. The FBI had been testifying that the chemical composition of a bullet could identify it down to the maker, or even the batch, or even, in some cases, the box. No, said the study: “The available data do not support any statement that a crime bullet came from a particular box of ammunition.”

    And then there’s the heavily questioned science of bite-mark analysis, heavily reported by former Reason editor Radley Balko. A 2002 study found a “false positive” error rate of 64 percent in bite-mark analysis. The Chicago Tribune reported that the study’s author “figured that on average, they falsely identified an innocent person as the biter nearly two-thirds of the time.” Fortunately, the FBI does not do bite-mark analysis. Unfortunately, other labs do.

    A 1992 study showed that many traditional arson investigation techniques were bogus.

    ***

    Even fingerprints and DNA can go wrong. Fingerprints are pretty reliable when both the “known” and “unknown” images are clear and distinct. But the “unknown” image is often far from clear and distinct. The unknown image might be smudged, a small partial print, overlain by other possibly smudged prints, or deposited on an irregular surface like wood grain. In those cases errors become more likely.

    In 2004, the FBI made a “100 percent match” of a print from the deadly Madrid train bombing to Portland area lawyer Brandon Mayfield. They turned out to be 100 percent wrong, however.

    What in the world is going on here? It’s partly bad science, partly bad organization, and wholly unacceptable.

    On television shows, forensic evidence is super-scientific and infallible. And yet we have seen over and over again in the real world decidedly unscientific techniques being used. A 2009 study by the National Academy of Sciences was blunt and plainspoken: “The bottom line is simple: in a number of forensic science disciplines, forensic science professionals have yet to establish either the validity of their approach or the accuracy of their conclusions, and the courts have been utterly ineffective in addressing this problem.”

    Subjective judgment is a big part of the problem. In hair microscopy, bullet-lead analysis, and fingerprints the forensic scientist is asked to make a subjective judgment of similarity. Even many cases of DNA analysis require subjective judgment. That doesn’t seem very scientific. ***

  3. DXer said

    How to reform forensics
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    Resize Text Print Article Comments 7
    By Radley Balko May 5 at 3:24 PM
    http://www.washingtonpost.com/news/the-watch/wp/2015/05/05/how-to-reform-forensics/

    My favorite story of forensics malfeasance emerged from the North Carolina state crime lab a few years ago. I wrote about it at the time:

    The relationships between SBI crime lab researchers and North Carolina prosecutors aren’t just cozy, they’re downright cuddly. The News & Observer reports that in one case two blood-spatter specialists ran through multiple experiments in order to produce even one that would make the blood patterns on a defendant’s shorts support the prosecution’s case. The two analysts are seen on video high-fiving after finally producing the desired result.

    For those clinging to the notion that analysis in a law enforcement-managed laboratory can be independent, the newspaper uncovered prosecutor reviews of crime lab analysts indicating the contrary. In 2003, for example, prosecutor Ann Kirby, wrote in a review of a drug analyst, “If Lisa Edwards gets any better on the witness stand, the Johnston County defense bar is going to try and have her banned from the county!”

    These weren’t a few rogue analysts; the crime lab’s problems extend across a wide array of forensic disciplines. Until 1997, the lab’s serology unit didn’t release negative test results as a matter of policy. If tests showed that a substance that police claimed was blood wasn’t in fact blood, analysts simply kept those results to themselves.

    There are two fundamental things that need to be done to reform the field of forensics. The first is to purge the courts of specialties that have no basis in science. With the fields that are left, we have to turn these incentives around, so that the performance of crime lab technicians is measured only on whether or not they perform accurate analyses. …

    By the way, this isn’t to suggest that crime lab analysts are corrupt. Cognitive bias creep into the work of even the most conscientious analysts. Scientists outside of forensics understand this, and take precautions to guard against it, like double-blind testing and peer review. Forensic analysis isn’t quite the same as the scientific method, mostly because it has different objectives. But if we’re going to give it the weight of science, we need to find away to subject it to basic scientific principals.

    Radley Balko blogs about criminal justice, the drug war and civil liberties for The Washington Post. He is the author of the book “Rise of the Warrior Cop: The Militarization of America’s Police Forces.”

  4. DXer said

    Scandal at the FBI: Flawed Testimony Sent Innocents to Jail for Decades
    BY A. BARTON HINKLE 5/6/15 AT 10:45 AM
    http://www.newsweek.com/scandal-fbi-flawed-testimony-sent-innocents-jail-decades-328883

    The FBI has now admitted that nearly every forensic examiner in a unit dedicated to microscopic hair analysis provided flawed testimony in hundreds of cases. And 95 percent of the time, they did so in a manner helpful to the prosecution.

    This isn’t some minor technical detail without real-world consequences. In the District of Columbia, defendants and prosecutors have reviewed several convictions that relied on FBI hair analysis. In five out of seven cases, men convicted in rape or murder trials where the FBI gave flawed testimony have been exonerated by DNA or the courts. Five out of seven.

    Around the nation, roughly 1,200 similar cases remain to be examined. Even if the ratio in those cases is far smaller, one unit in one department in one branch of the FBI could have sent scores—perhaps hundreds—of innocent people to prison for decades. Not by accident, but by repeatedly overstating their findings to help prosecutors.

    The analysts responsible for that were not among history’s greatest monsters. They were not tyrants maniacally determined to exterminate an entire race. Not even close. They were people who loved their families, took soup to a sick neighbor, went to church and gave to charity.

    And yet.

    Comey doesn’t have to send new agents to the Holocaust museum to learn that good people can abuse power. To learn that, they don’t even have to leave the building.

    Bart Hinkle is an editor and columnist at the Richmond Times-Dispatch. This article first appeared on the Richmond Times-Dispatch site.

  5. DXer said

    Ex-FBI ‘whistle-blower’ actually helped Bulger, say prosecutors
    https://www.bostonglobe.com/metro/2015/04/30/former-fbi-agent-indicted-for-perjury-obstruction-justice-whitey-bulger-trial/wAnCrRwJKlWz6aM4MPdh1M/story.html

    ***

    “It doesn’t matter if a witness lies, steals, or murders, if you are a soldier of the federal government they will wrap their arms around you and embrace you,” he said. “If you defy them, they will crush you.”

    Brennan said he believes Fitzpatrick was truthful, and his indictment will send a chilling message to anyone who testifies against the government.

    He noted former governor William Weld testified in 1998 that while he was the US attorney in Boston, Fitzpatrick told him he feared for the safety of Brian Halloran, who was cooperating against Bulger and was denied placement in the government’s witness protection program. Later, Halloran and Michael Donahue, who was giving him a ride home, were gunned down by Bulger.

    Fitzpatrick was called to the witness stand by Bulger’s defense lawyers to describe corruption in the FBI, and to try to undermine evidence that Bulger had been an FBI informant.

    The defense contended that Bulger was never an informant, and that Connolly fabricated his informant file to cover up their corrupt relationship.

    Comment:

    While I’m a big fan of the FBI, this illustrates why you should never give an interview to an FBI Agent without filming the encounter. Offer them coffee at your kitchen table if you must — but have a contemporaneous record so that they are not left to their recollection or characterization and interpretations. While they fiddle with their blackberry, they may tell you to turn off your cell phone. But if you have a camera in the sugar bowl, you’ll be all set.

    Or do what Al Qaeda anthrax scientist did in getting out of trouble. Serve the FBI Agent tea and cookies.

  6. DXer said

    To Know the Future of Biological Weapons, Look to the Past
    The lessons of previous U.S. research into biological weapons seem to have been forgotten.

    By Daniel M. GersteinApril 9, 2015 |

    http://www.usnews.com/opinion/blogs/world-report/2015/04/09/to-assess-future-of-biological-weapons-look-to-the-past

    “It will also build on the lessons from the 2001 anthrax attacks …”

  7. DXer said

    “If Bruce didn’t do it, then who did?”
    http://www.news.com.au/world/north-america/ex-fbi-director-suing-agency-for-intentionally-concealing-evidence-during-2001-anthrax-case/story-fnh81jut-1227308510372

    Anthrax, Al Qaeda and Ayman Zawahiri: The Infiltration of US Biodefense
    http://www.amerithrax.wordpress.com

    Head of the FBI’s Anthrax Investigation Says the Whole Thing Was a Sham
    By Washington’s Blog
    Global Research, April 17, 2015
    http://www.globalresearch.ca/head-of-the-fbis-anthrax-investigation-says-the-whole-thing-was-a-sham/5443516

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